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Apatit

 

Das griechische Wort “apate” bedeutet Betrug und tatsächlich ist Apatit ein Edelstein mit sehr vielen Verwechslungsmöglichkeiten vor allem mit Turmalin. Rückführend auf den Dichroismus zeigen einige Exemplare eine Zweifarbigkeit genau wie Turmaline.

Apatit ist eine Sammelbezeichnung für die Minerale der Fluorapatit- Gruppe.
Dabei handelt es sich um ein Kalziumphosphat, welches hexagonal kristallisiert und in unterschiedlichen Varietäten vorkommt, diese unterscheiden  sich durch eingelagertes Flur, Chlor oder Hydroxid: Fluor-, Chlor-, Hydroxylapatit (Ca5[F,Cl,OH|(PO4)3])Pyromorphit
(Pb5[Cl|(PO4)3])Mimetesit (Pb5[Cl|(AsO4)3])Vanadinit (Pb5[Cl| (VO4)3]).
Die verschieden Varietäten gehören zur Klasse der Phosphate Arsenate und Vanadate, es handelt sich dabei um Verbindungen ohne eingelagertes Wasser in welchem die Substitution der Kationen möglich ist.
Apatit taucht in vielen verschieden Farben auf: blau, grün, gelb, pink, rot, violett und farblos. Der einzigartige blaue burmesische Apatit, der Ihnen hier angeboten wird, ist oft dichroit, dies bedeutet er kann, in Abhängigkeit von der  Blickrichtung in zwei unterschiedlich Farben (blau und grünlich) erscheinen.  Andersfarbige Exemplare besitzen nicht diesen ausgeprägten Pleochroismus.
Blauer Apatit verdankt seine Farbe Verunreinigung mit Mangan Mn3+, Pink entsteht teilweise durch Farbzentren (diese Exemplare kommen traditionell von Mexiko und verblassen im Sonnenlicht) oder durch zweiwertiges Mangan Mn2+, andere Farben wie violett entstehen durch siebenwertiges Mn7+ aber auch teilweise durch das Verhältnis von zwei- zu dreiwertigen Eisen und den dadurch bedingten Ladungstransfer wie dies bei grün der Fall ist. Die meisten Kristalle zeigen deutliche Spektrallinien zurückzuführen auf eingelagerte Seltene Erdelemente (Neodym und Praseodym).
Apatit gibt es in großen Mengen in vielen verschiedenen  Gebieten auf der Welt, assoziiert mit Marmor, Pegmatiten und Erzadern. Seine Genese (Entstehung) ist sehr unterschiedlich so kann Apatit sedimentär, metamorph, hydrothermal, magmatisch oder pegmatisch- pneumatolytisch entstehen.

Apatit besitzt nur eine geringe Härte (5) auf der Mohsschen Härteskala und reagiert eher spröde auf Druck, beide Eigenschaften machen ihn nur begrenzt in der Schmuckindustrie einsetzbar. Das Schleifen, sowie das Fassen des Steines ist eine wirkliche Herausforderung, hinzu kommt eine hohe Säureempfindlichkeit.
Gefunden wird dieser blaue Apatit der Nähe des Hügels “Oh Saung Taung“  im Minengebiet Onh Bin Yee Htwet, Le-Oo (Le U) im Nordosten von Mogok in Burma (Birma, Myanmar). Der Name Ohn Bin bedeutet auf Burmesisch  Kokosnuss Palme, da in der Nähe der Mine sich viele Kokosnusspalmen befinden. Bei dieser Mine handelt es sich um ein besonderes geologisches Areal, welches eine Vielzahl von Edelsteinen bzw. Mineralien in sehr eigentümlicher Form hervorgebracht hat. Der blaue Apatit wird im Englischen “Kling Apatite“ genannt, da er  vorsichtig gegeneinander geschlagen einen sehr prägnanten Klang erzeugt. Die Kristallform ist sehr einzigartig, da die Kristalle eine “geätzte“ abgerundet Oberfläche besitzen, welche möglicherweise durch pegmatitisch- pneumatolytische Prozesse (gelöste, heiße und aggressive Fluide, magmatischen Ursprungs, reagieren mit dem vorhandenen Mineralien bzw. Kristallen oder lösen diese auf )  nach dem  Kristallwachstum entstanden ist. Diese Erscheinungsform tritt auch in ähnlicher Weise an andere Kristallen auf, so werden dort einzigartige graue Saphire und Diopsidkristalle gefunden, welche eine “geschmolzene“ Oberfläche und meist einzigartigen Habitus aufweisen. Außerdem finden sich auch metamorph gebildete Kristalle, entweder direkt in den Marmorschichten um Mogok oder in den dortigen alluvialen Seifen.

Geschliffener  Apatit ist sehr beliebt unter Sammlern, besonders dann, wenn er eine Chatoyance (Katzenaugeneffekt) zeigt.

Bei dem in Burma gefundenen blauen und grünen Apatit- Kristallen handelt es sich um Fluorapatit, bei den blauen  tritt auch eine Chatoyance auf.
Zusätzlich zu den burmesischen Vorkommen, wird er hauptsächlich in Sri Lanka, Brasilien, Mexiko und neuerdings auch in Madagaskar abgebaut. Nicht ganz so bedeutende Vorkommen gibt es in Russland, Schweden, Afrika und Spanien, hierbei ist es wie mit den meisten anderen Edelsteinen auch, die Farben variieren mit dem Fundort.

 

Weitere Infos:

Mineralienatlas: Fluorapatit
Mindat: Fluorapatit

 

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